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Wanderungen

 

3. Wanderung zu den Kelten auf den Staffelberg

am 12.05.2018

 

Die Kelten und Linux:

 

frei, unabhängig, migrationsfreudig und im Großraum Nürnberg zu finden. 

 

Am Samstag, den 12.05.2018 begaben wir uns nach einer längeren Pause wieder auf die Wanderschaft. Diesmal ging es nach Oberfranken. Ausgangspunkt war Bad Staffelstein, von dort ging es anschließend Richtung Süd-Ost auf den Staffelberg. Die Wanderstrecke war insgesamt ca. 10 Km lang und es galt 300 Höhenmeter zu überwinden. Zur Geschichte des Staffelberges ist folgendes bekannt:

"Der Staffelberg (539 m ü. NN) in Oberfranken ist entstanden aus marinen Ablagerungen der Jurazeit (vor 201,3–145 Millionen Jahren) , also während der „Blütezeit“ der Dinosaurier. Von der Jungsteinzeit (um 5000 v. Chr.) bis zur Römischen Kaiserzeit (ca. 350 bis 420 n. Chr.) war der Berg mehrfach von Homo sapiens besiedelt. Während der La-Tène-Zeit lag das keltische Oppidum Menosgada auf dem Hochplateau des Staffelbergs."

Los ging es vom gemeinsamen Treffpunkt Nürnberger HBF um 8:38 Uhr nach Richtung Jena/Saalbahnhof. In Summe waren wir 9 Teilnehmer, die ihre Rucksäcke für diesen Tag gepackt hatten. In Staffelstein kamen wir um 9:43 Uhr an und von dort sind wir sodann losgegangen. Durch die Altstadt am Adam Riese Denkmal vorbei in Richtung Friedhof und von dort weiter über die Autobahn in Richtung Staffelberg. Das Wetter war hervorragend und wir waren daher auf unserer Wanderung nicht alleine, viele Freizeitaktivisten hatten das gleiche Ziel wie wir. Auf dem Berg angekommen, haben wir zunächst die Aussicht, dann in der Bergklause ein Bier genossen. Ein Besuch der Kapelle und einen Rundgang auf dem Hochplateau schloss sich daran an. Gegen 15:00 Uhr haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. In Staffelstein befindet sich neben der Kirche und einem Brunnen ein sehenswertes Museum zur Erdgeschichte und zu den keltischen Funde der Region. Auch finden sich dort Informationen zu Adam Riese und das Rechnen auf Linien. Nach einer Einkehr in einer Pizzeria sind wir wieder gemeinsam zum Bahnhof aufgebrochen und mit dem 19:14 Uhr Zug zurück nach Nürnberg gefahren. Es war wieder eine schöne und gut ausgearbeitete Wanderung, die vielfältige Eindrücke bei uns allen hinterlassen hat. 

 

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 Ankunft in Bad Staffelstein  Am Adam Riese Denkmal
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 Rathaus von Staffelstein  Ortsausgang Richtung Staffelberg
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 Plan mit temporärer Umleitung wg. Ausgrabungen  Erster Waldabschnitt
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 Anstieg über die südliche Seite  Das Ziel, der Staffelberg
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 Aussicht in nördlicher Richtung Auf dem Gipfel
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 Blick auf Bad Staffelstein  Eines der Bergkreuze
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 Hier ein Blick nach Nordost  Rekonstruierter Teil einer keltischen Mauer
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 Die Kapelle St. Aldegundis mit Bergklause  Blick auf den Gipfel
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 Nordwest-Ecke vom Staffelberg  Das Bergmassiv von Westen aus gesehen
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 Der Staffelberg vom Ort aus gesehen  

 

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2. Wanderung zu den Kelten auf die Ehrenbürg

am 16.07.2016

 

Die Kelten und Linux:

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frei, unabhängig, migrationsfreudig und im Großraum Nürnberg zu finden. 

 

Am Samstag, den 16.07.2016 machten wir uns diesmal auf den Weg zum Walberla und der früh hallstadtzeitlichen Keltensiedlung, der Ehrenbürg. Die Tour war wieder vorbildlich ausgearbeitet und so trafen wir uns gegen 8:45 Uhr im Nürnberger Hbf. Von dort ging es per Bahn nach Forchheim und von dort weiter mit der "agilis", einer Privatbahn nach Wiesenthau, dem Ausgangspunkt unserer neuen Wanderung. Wir hatten ein ideales Wanderwetter und so machten wir uns an den Aufstieg von der westlichen Seite der Walberla aus. Nach Erreichen der Senke der Hochebene ging es weiter Richtung Süden auf den Rodenstein. Dort in der Nähe des Kreuzes haben wir Rast gemacht und unsere mitgebrachte Brotzeit vertilgt. Danach haben wir die üppige Fauna und Flora auf dem Bergrücken studiert und konnten diese eifrig dokumentieren und uns diese untereinander sehr genau erklären lassen. Die einzige Frau bei uns in der Runde war Photini, sie konnte uns zusätzlich allerlei über die Heilwirkungen diverser Pflanzenarten erzählen. Vom Rodenstein ging es dann Richtung Norden, vorbei an einem Teilstück einer rekonstruierten keltischen Mauer. Nach Studieren der Beschreibungen zur keltischen Siedlung Ehrenbürg wanderten wir weiter auf den Gipfel des Walberla. Dort genossen wir die Aussicht ins Tal der Wiesent. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg an der Kapelle vorbei in Richtung Kirchehrenbach. In einer Gaststätte ließen wir dort den Tag bei einem gutem Essen und fränkischem Bier ausklingen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Christian für den perfekten Tag sowie für die tollen Pflanzen- und Tierbilder. 

 

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 In Wiesenthau  Das Walberla, die Nordseite
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Blick in das Wiesenttal Die Stacheln der Wilden Karde wurden früher zum Kämmen der Wolle verwendet.

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 Eine der Distelarten, die es dort oben gibt. Ein Schwalbenschwanz 

 

 Weitere Bilder von diesem Ausflug finden Sie in der Bildergalerie.

 

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1. Wanderung der LUG zu den Kelten nach Houbirg

am 05.05.2016

 

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frei, unabhängig, migrationsfreudig und im Großraum Nürnberg zu finden.

 

Nach diesem Motto von Christian machten wir uns am 05.05.2016 auf den Weg zur Houbirg, einer keltischen Ringwallanlage. Diese war ein bedeutendes Zentrum der späthallstatt-/frühlatene Zeit. Am südöstlichen Ende der Anlage befindet sich auf einer Karstfelsengruppe ein schöner Aussichtpunkt mit Blick auf den Happurger See. Dort unterhalb befindet sich der "Hohle Fels", eine Höhle, die schon in der Steinzeit bewohnt war.  

Los gings ab Nürnberg Hbf um 9:13 Uhr mit der S1 Richtung Hartmanshof. In Happurg angekommen, ging es gleich durch den Ort, am Kriegerdenkmal vorbei.Vor dem Eingang in einen Hohlweg informierten wir uns an einer Gedenkstätte über das Doggerwerk, ein von den Nazis angelegtes Stollensystem, im dem die KZ-Häftlinge sich zu Tode schuften und quälen lassen mussten. Dort sollten Flugzeugmotoren hergestellt werden. Fertiggestellt wurde die Anlage nie. Die Eingänge heute sind versperrt und die Stollen sind stark einsturzgefährdet. Über den Hohlweg ging es nun zum westlichen Walleingang und von dort weiter in östlicher Richtung über ein Plateau mit Wäldern und grünen Wiesen Richtung Osttor. Von dort auf der Wallkrone weiter in Richtung Süden zum "Hohlen Fels". Dort vertilgten wir unsere mitgebrachte Brotzeit und genossen die schöne Aussicht über das Happurger Tal und den See. Nach einem kurzen, aber steilen Abstieg erreichten wir eine natürliche Steinbrücke und dahinter die steinzeitliche Höhle. Nachdem wir uns dort umgesehen hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Über eine südliche Route ging es wieder zurück nach Happurg. In einer Gaststätte haben wir etwas gegessen, dort einige unserer Linux-Flyer verteilt und anschließend machten wir uns wieder auf den Heimweg. Linux und Kelten passen doch gut zusammen. 

 

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 Infotafel am Westeingang  Hohlweg Richtung Westtor
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 Osttor  Östlicher Teil des Ringwalls
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 Blick auf den Happurger Stausee  Steinbrücke am "Hohler Fels"
 
Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie,
die zweite Hälfte dort zeigt die Bilder von Christian.

 

Links:

http://franken-wiki.de/index.php/Houbirg

www.kz-hersbruck-info.de/site/wie/3_doggerwerk

 

 

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